PERFORMING CRIME
Archiv des Verbrechens - die Homepage






13.07.2008 - PERFORMING CRIME - ARCHIV DES VERBRECHENS
Archiv des Verbrechens, Schillerstraße 6/7, Bremen (Nähe Hbf.), geöffnet von 18 bis 22 Uhr
12.07.2008 - PERFORMING CRIME - ARCHIV DES VERBRECHENS
Archiv des Verbrechens, Schillerstraße 6/7, Bremen (Nähe Hbf.), geöffnet von 18 bis 22 Uhr
11.07.2008 - PERFORMING CRIME - ARCHIV DES VERBRECHENS
Archiv des Verbrechens, Schillerstraße 6/7, Bremen (Nähe Hbf.), geöffnet von 18 bis 22 Uhr
10.07.2008 - PERFORMING CRIME - ARCHIV DES VERBRECHENS
Archiv des Verbrechens, Schillerstraße 6/7, Bremen (Nähe Hbf.), geöffnet von 18 bis 22 Uhr

PERFORMING CRIME - ARCHIV DES VERBRECHENS

Autor
lunatiks produktion
Mitwirkende
Hochschule für Künste, Zentrum für Performance Studies der Universität Bremen
Regie
Kerstin Grübmeyer, Tobias Rausch
Der ermordeten Prostituierten wurde ein Papierkorb über den Kopf gestülpt. Ein korrupter Krankenhausmanager inszeniert sich als Opfer der Politik. Ein Erpresserschreiben ist mit dem wohlklingenden Namen „Kommando Tamara“ unterzeichnet. Zwei Männer hängen sich an den beiden Enden eines gemeinsamen Seils auf ...

Auch wenn Straftaten aufgeklärt sind, hinterlassen sie häufig Fragen bei uns. Fragen nach ihrer Bedeutung. Danach, warum das Verbrechen genau so passieren mußte. Und wieso uns Kriminalität eigentlich so sehr fasziniert. In Bremen öffnet das „Archiv des Verbrechens“ seine Pforten. Die temporäre Installation in einem leerstehenden Bürogebäude präsentiert unter anderem einen „Chor der Wirtschaftskriminellen“; die Videoinstallation von zwei Frauen, die sich freiwillig Fahrräder klauen lassen; jugendliche Visionen von Gangsterkarrieren; Beiträge zur Kunst des Ausbrechens und einen Raum mit echten Schwedischen Gardinen.

Über 30 Teams aus Künstlern, Studenten und Schülern, Betroffenen und Experten untersuchen seit April 2008 mit Unterstützung der Kriminalpolizei und Bremer Initiativen reale Kriminalfälle aus Bremen. Sie erforschen die kulturell-symbolische Dimension von Straftaten und was diese über unsere Gesellschaft, ihre Utopien und Träume, ihre Probleme und Defizite erzählen. So wie regionale Küche, Architektur oder lokale Bräuche stets auch Ausdruck mentaler Zustände einer Region und ihrer Bewohner sind, stellt sich die Frage: Lassen sich auch Straftaten auf diese Weise „entziffern“? Dazu fragt das „Archiv des Verbrechens“ – jenseits des juristischen oder moralischen Aspektes: inwiefern sind Verbrechen gestaltete Vorgänge, welche Form besitzen sie? Enthalten sie Dramaturgie, Rhythmus, symbolische Bedeutungen, Inszenierungen, rhetorische Stilmittel? Gibt es modische Trends bei Straftaten? Wenn die Welt ein Roman ist – welche Erzählung schildert uns darin das Kapitel der Kriminalität?

Im Archiv versammeln sich künstlerische Beiträge aus den Bereichen Musik, Literatur, Theater, Mode, Fotographie, Tanz, Video, Malerei, Performance und Design. Die Zuschauer erkunden das lebendige Archiv wie ein Labyrinth, das in die Unterweltbezirke der Stadt Bremen führt.

Das Projekt „performing crime“ ist der dritte Teil einer künstlerischen Forschungsserie der lunatiks produktion zum Thema „Verbrechen & Gesellschaft“, deren beide ersten Teile von lunatiks produktion am Nationaltheater Mannheim („Die Polizey“, 2005) und am Staatstheater Stuttgart („sprengpunkte“, 2006) entwickelt wurden.

Koproduktion Junges Theater Bremen


PERFORMING ARTS-ENSEMBLE „LUNATIKS PRODUKTION“ ERHäLT BREMER AUTOREN- UND PRODUZENTENPREIS DES JUNGEN THEATERS 2007

Das Berliner Performing Arts-Ensemble „lunatiks produktion“
erhält den mit 5 ...

BREMER AUTOREN- UND PRODUZENTENPREIS

English version see below
Mit dem Bremer Autoren- und Produzentenpreis sollen Denk-, Sicht-, Arbeits- und Produktionsweisen – auch jenseits der etablierten Kunstsparten – gefördert werden, die im Sinne eines erweiterten Autorenbegriffes und Produzententums interdisziplinäre Projektansätze, Arbeitsanlässe und Wirkungsweisen konkret erforschen und umsetzen ...

Um Welt

Thema: Warum ist Natur erhaltenswert? Wer hält hier überhaupt wen? Von welchen Faktoren hängt ein Überleben der Spezies Mensch ab?

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